Familien mit neurodivergenten Kindern brauchen ihren eignen Rhythmus
Was für andere Familien wie selbstverständlich zu klappen scheint, fordert neurodivergente Familien oftmals sehr heraus. Schon morgendliches Anziehen, Frühstücken und Zähne putzen plus dann noch den Übergang zu Kiga/ Schule bewältigen, fühlt sich oftmals wie ein ganzer Arbeitstag an, dabei steht die Arbeit ja dann erst noch bevor. Dies gilt für Eltern und Kinder gleichermaßen, denn auch das Nervensystem der Kinder hat bereits Höchstleistung gebracht, bevor die nächste Herausforderung – Fremdbetreuung oder Lernen in der Schule – von ihnen erneut Funktionieren, Leistung erbringen und Anpassung erwartet. Für manche Kinder und Eltern ist der ganz normale Alltag eine permanente Grenzerfahrung, Und dann setzt das Gedankenkarussell ein: „Warum schaffe ich das nicht? Warum fallen mir die normalsten Tätigkeiten so schwer? Warum kann ich nicht einfach wie die Anderen…?“ Der Nährboden für Vergleiche und Selbstzweifel ist gelegt und wiederkehrende Erfahrungen des Scheiterns, Nicht-Genügens führen zum Leiden des Selbstwerts – bei Eltern und Kindern.
Verstehen statt bewerten. Entlastung finden. Verbindung stärken.
Ein Kind, das „anders“ fühlt, denkt oder sich verhält, stellt Eltern vor besondere Herausforderungen. Vielleicht wurde bei Eurem Kind eine Diagnose wie AD(H)S oder Autismus-Spektrum-Störung, festgestellt – oder Ihr spürt einfach, dass Euer Kind nicht in gängige Raster passt.
In der Elternberatung unterstütze ich Euch dabei, Eure Wahrnehmung zu schärfen, Handlungssicherheit zu gewinnen und einen liebevollen, klaren Umgang im Familienalltag zu entwickeln.
Was Euch in der Beratung erwartet:
Gemeinsam schauen wir auf Eure individuelle Familiensituation – mit allem, was dazugehört. Ich begleite Euch dabei, mehr Verständnis für die neurodivergente Wahrnehmung eures Kindes zu entwickeln und gleichzeitig gut für euch selbst zu sorgen. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch – sondern um stimmige Wege für Eure Familie.
